Keine Kompromisse beim Klimaschutz

29.10.2014 | id:5872398

Wer die Umwelt für sich und die nachfolgenden Generationen schützen möchte, muss seine Lebensgewohnheiten nicht komplett umstellen. Auch im kleinen Rahmen kann man als Erdenbürger schon viel Gutes für den Klimaschutz tun – zum Beispiel, indem man das Thema Energie sparen bewusster und vor allem aktiver angeht. Die eigene Heizanlage ist ein guter Ansatzpunkt, denn seit geraumer Zeit steigen die Kosten für die fossilen Brennstoffe, die fürs Heizen benötigt werden, massiv an. Dabei kann man seinen Energieaufwand und somit die Heizkosten reduzieren, ohne Kompromisse eingehen zu müssen – und meist steigert sich die Lebensqualität dadurch sogar noch.

Wer den Fachmann seines Vertrauens damit beauftragt, die alten Heizkörperthermostate gegen moderne Exemplare auszutauschen, erlebt ein Mehr an Wohnkomfort – während er die Umwelt schont. Denn neue Thermostate senken den Energieaufwand bei einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern um 150 Liter Öl beziehungsweise 150 Kubikmeter Gas jährlich: Das reduziert nicht nur die CO2-Emissionen, sondern auch die Heizkosten um circa 120 Euro im Jahr. So amortisiert sich der Austausch, den die Profis in kurzer Zeit erledigen, in durchschnittlich weniger als zwei Jahren. Und neben Umwelt und Haushaltskasse profitiert das eigene Wohlbefinden von der Maßnahme. Mithilfe von modernen Heizkörperthermostaten lässt sich die Temperatur in den einzelnen Zimmern präziser regeln und kostenlose Fremdwärme, zum Beispiel in Form von Sonneneinstrahlung, nutzen: Denn wenn nun die Sonne durch das Fenster scheint und den Raum aufheizt, registriert das Thermostat das und drosselt den Heizkörper – so wird die Energie optimal genutzt. „Thermostate unterliegen, wie die meisten technischen Geräte, der Weiterentwicklung“, ergänzt Wolfgang Burchard, Geschäftsführer des VDMA Fachverband Armaturen. So sei es generell sinnvoll, sie regelmäßig austauschen zu lassen, denn sind Ventile einmal defekt oder messen ungenau, leide die Effizienz der gesamten Anlage. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, sollte von Fachleuten auch noch einen hydraulischen Abgleich durchführen und die Ventile zwischen Heizkörper und Thermostaten prüfen lassen.

Bildquelle : rollover / istock.de

Treser, Isabella
Treser, Isabella