Pressekonferenz der AGSI

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Online-Beschaffung und Handelsmarken im Fokus

Frankfurt, 25.04.2018 - Der starke Zuspruch, den sowohl Online-Beschaffung als auch Handelsmarken laut einer neuen Studie beim Fachhandwerk finden, stellt die Produzenten von Sanitärarmaturen vor zentrale Herausforderungen. Gleiches gilt im Prinzip für aktuelle Entwicklungen bei Werkstoffen, Konformität und Trinkwasserqualität in Europa. Auf der Konjunkturseite überwiegt dagegen trotz einer im Vorjahr mäßigen Umsatzbilanz vorsichtiger Optimismus.

Dies war das Resümee einer Pressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sanitärarmaturenindustrie (AGSI). Die Repräsentanten der 17 Mitgliedsfirmen machten am 25.04.2018 2018 in Frankfurt keinen Hehl aus ihrer Auffassung, dass es bei einigen Themen derzeit am „gleichen Recht für Alle“ fehle.

Im Zentrum der Pressekonferenz standen die von Andreas Dornbracht (Vorsitzender AGSI) vorgestellten Ergebnisse einer von der Arbeitsgemeinschaft beim IFH Köln in Auftrag gegebenen Studie zur Bedeutung der Online-Beschaffung sowie der Handelsmarken. Die laut der IFH-Studie hohe Verbreitung der Hausmarken des Großhandels beim Fachhandwerk gefährde laut Dornbracht die „überlebensnotwendige“ Innovationsfähigkeit der Markenhersteller ebenso wie das in den letzten Jahren veränderte qualitative Umfeld im Handelsmarken-Sektor. Gerade mit Blick auf den zunehmenden Online-Handel gebe es zudem „erheblichen Diskussionsbedarf“ bei der Frage nach den geschäftlichen „Freiheitsgraden“ der Industrie.

In Bezug auf die konjunkturelle Lage berichtete AGSI-Geschäftsführer Wolfgang Burchard von einem positiven Start in das Jahr 2018. Für die ersten beiden Monate gab es ein nominales Umsatzplus von 12 % gegenüber der Vorjahresperiode zu vermelden. Auch der Auftragseingang sei „aus dem Winterschlaf“ erwacht. Im Gesamtjahr werde das Wachstum jedoch nicht zuletzt aufgrund der erheblichen Kapazitätsengpässe im SHK-Handwerk deutlich an Schwung verlieren, sodass man derzeit nur noch mit einem Umsatzanstieg von 2 % rechne.

Weiterführende Informationen zu diesen und weiteren Themen, die im Rahmen der Pressekonferenz erläutert wurden, finden Sie in der angehängten Presseinformation.

 

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