Effizienter Umgang mit der Ressource Wasser

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Nachhaltige Sanitärtechnologien fördern nicht nur einen sinnvollen Umgang mit Wasser, sie helfen auch Energie einzusparen. Diese Einsparungen dürfen jedoch nicht zu Lasten der Trinkwasserhygiene gehen, denn Wasser muss fließen.

Deutschland verfügt über ausreichend Trinkwasser. Darum gilt hierzulande: Trinkwasserqualität vor Wassersparen. In vielen Ländern der Erde ist Wassermangel jedoch Realität und wird sich aufgrund des Klimawandels eher noch verschärfen. Dort ist Wassersparen essenziell. 

Wasser- und energiesparende Technologien

Die Anforderungen an Sanitärlösungen sind aufgrund der regionalen Gegebenheiten je nach Land sehr unterschiedlich. Die deutsche Sanitärindustrie bietet ein breit aufgestelltes Portfolio, mit dem die individuellen Anforderungen vor Ort nachhaltig gelöst werden können. Innovative Mengenregler senken den Wasserverbrauch ohne Komfortverlust um bis zu 50 Prozent. Dabei fließt so viel Wasser wie nötig, und so wenig Wasser wie möglich, um ein optimales Gleichgewicht zwischen Einsparungen und Trinkwasserhygiene zu schaffen. Moderne Thermostate ermöglichen außerdem eine bequeme Voreinstellung der gewünschten Wassertemperaturen. Der Verbrauch von Wasser und Energie zur Regulierung der Temperatur wird so minimiert. 

Sparen ja, aber nicht zu Lasten der Trinkwasserhygiene

Wasser zu sparen klingt im ersten Moment bedingungslos richtig, doch wird die Wassermenge zu stark reduziert, drohen Gefahren für die Trinkwasserhygiene. So kann Wassersparen gelegentlich zu schlecht ablaufendem Wasser und in Wasserzulaufleitungen im Extremfall zu Korrosionsbildung, einer erhöhten Konzentration von Schwermetall und zur Entstehung von Keimen führen. Eine ausreichend hohe Wasseraustauschrate ist eine Voraussetzung für einwandfreies Trinkwasser. Besonders wichtig ist die Vermeidung von Stagnation und von kritischen Temperaturen. 

WELL – Orientierungshilfe für den Verbraucher

Eine gute Orientierungshilfe für den Verbraucher bietet das WELL-Label. Es klassifiziert Armaturen für den privaten Gebrauch je nach Effizienz von A bis D, für den öffentlichen Betrieb von A bis F, und lehnt sich an das bekannte Energielabel von Elektrogeräten an. Dabei bewertet WELL ganz im Sinne der Trinkwasserhygiene nicht nur die reine Durchflussreduzierung, sondern auch Temperatur, Zeit, Spülprogramme sowie hygienische Aspekte. 

Weitere Informationen zum WELL-Label finden Sie unter: https://www.well-online.eu

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